Rich on a budget

Erwähnte Quellen: wenn du direkt zu “Geheimquellen” springen magst, brauchst gar nicht zu blättern:

  • Einer der besten Vintage-Läden in Deutschland: Sasas Vintage
  • Direktbezug von Früchten in Bio-Qualität von europäischen Landwirten: Crowd Farming
  • Tolle Rezepte samt Kostenkalkulation und Makro-Werten: Butgetbytes (auf Englisch, Maßeinheiten muss man konvertieren)

Philosophische Überlegungen mit einer Prise Rat:

Ich möchte hier gern einen Eindruck ansprechen, der bei manch einem entstanden sein mag im Bezug auf den Lebensstil. Und es geht hier nicht nur um die Ernährung, Bewegung und Vermeidung der Toxine – die Themen, die ich zugegebenermaßen sehr gern in den Vordergrund stelle – sondern um Ressourcen im breiteren Sinne. Sowie um Verfügung über diese Ressourcen, die wir haben. Und dieser Eindruck ist ganz einfach: ein gesunder und nachhaltiger Lebensstil ist teuer, man muss sich den leisten können. Und es ist – aus meiner Sicht – zugleich wahr und unwahr. Darum muss ich mit diesem Post das Management von Ressourcen aufgreifen. Es ist nämlich ein Bereich, der viel enger mit Gesundheit verwoben ist, als manch einem lieb wäre. Mein Ziel ist, das absolute Maximum aus meinen Ressourcen rauszuholen. Amerikaner nennen es “The biggest bang for the buck”.

Es wird in diesem Post ein bisschen philosophisch. Warum sprechen wir hier von Ressourcen allgemein? Weil alles, was wir tagtäglich unternehmen und betreiben mit Einnahmen und Ausgaben zu tun hat. Es ist ein ewiger Kreislauf, ein Austausch: Energie, Arbeit, Zeit, Geld, Materie… alles Teil des Kreislaufs. Bereits im Programm In Balance. Tough Mother habe ich vom integriertem Leben gesprochen: einem Lebensstil, der ALLE Bestandteile deines Ichs, deine Aufgaben, Ambitionen und Rollen – kurz: deine persönliche Realität, berücksichtigt. Auf die alltägliche Realität bezogen, soll der Lebensstil als Summe aller Konsumentscheidungen als Teil des Kreislaufs gedacht werden. Das heißt konkret: was kommt rein, was geht raus. Ein Lebensmittelbudget isoliert zu betrachten greift zu kurz. Entscheidend ist die Gesamtbilanz – inklusive Wohlbefinden, verlorener Lebensqualität und der Kosten schlechter Entscheidungen.

Genau deshalb liebe ich feste Rahmen. Ein Budget ist keine Spaßbremse, sondern ein Kreativitäts-Booster. Die Aufgabe lautet: maximale Qualität bei gleichen Gesamtausgaben. Wer so denkt, findet überraschend elegante Lösungen – und spart mit jeder guten Regel Geld, Zeit und mentale Energie. Im Laufe der Jahre habe ich ein paar solche Regeln und Tipps für meine Familie und mich herausgearbeitet. Sie geben uns die Möglichkeit, eins nach unserem Empfinden reiches Leben zu führen, ohne uns in manchen Aspekten beschnitten zu fühlen.

  • Tipp 1: “I will teach you to be rich” von Ramit Sethi hat mich eins gelehrt: maximal viel Geld in die Hand nehmen für das, was einem wichtig ist. idealerweise gelten hier keine Restriktionen; gleichzeitig maximal geizig sein bei Sachen, die nicht wichtig sind (idealerweise GAR nicht kaufen).
    Ein Beispiel aus meinem Leben – außer Lebensmittel – sind Schuhe. Ich leiste mir maximale Qualität, schaue nicht auf die Marke, sondern auf die Verarbeitung. Anmerkung: ich gehe davon aus, dass man gute Qualität von der schlechten unterscheiden kann in den Bereichen, die einem wichtig sind. Bildung ist alles und kann einem sehr viel Geld sparen.
    Dagegen gebe ich seit langem GAR KEIN GELD mehr für Friseurbesuche. Ich schneide meine Haare seit Jahren selbst. Angefangen mit Anleitungsvideos online, nun ist es ein Selbstläufer, den ich ganz nebenbei erledigen kann – spart mir übrigens auch jede Menge Zeit. “Wer ist der neue Friseur?” – war anfangs die Frage von etlichen Freundinnen, die ich als Kompliment werte.
  • Tipp 2: Das wichtigste mentale Modell bei Kaufentscheidungen: Der Preis ist das, was man zahlt. Der Wert ist das, was man bekommt (ist nicht von mir – von Warren Buffett). Der Preis ist eigentlich irrelevant – Kosten pro Nutzung (Cost per Use) sind wichtig.
    Kosten pro Nutzung ist wieviel man zahlt pro einmalige Verwendung des Produkts – und nicht der Preis, den man zahlt. Qualitativ hochwertige Produkte haben viel geringere Kosten pro Nutzung als billige Produkte, denn Kosten pro Nutzung die Lebensdauer des Produktes berücksichtigt. Kosten pro Nutzung = Preis/Häufigkeit der Nutzung. Wir bleiben mal beim Beispiel Schuhe. Meine Zwischensaisonboots kosten 500€, halten 10 Jahre (durchschnittliche Lebensdauer meiner Schuhe) und werden jeden 3. Tag an 5 Monaten im Jahr getragen (Durchschnittswert natürlich). Wir machen die Rechnung auf:
    500/((5*30/3)*10)=1€/Nutzung.
    Dann werfen wir noch eine Pflege- und Reparaturpauschale von 0,2€ drauf und landen bei 1,2€/Nutzung. Während Schuhe für 150€ unter den ähnlichen Bedingungen nur 2 Jahre überleben und folgende Kosten/Nutzung haben: 150/((5*30/3)*2)=1,5€ + 0,1€ Pflege- und Wartungspauschale (wird geringer ausfallen, da weniger von denen anfallen). Insgesamt sind wir bei 1,6€/Nutzung. Also sind die billigen Schuhe 45% teurer als die hochwertigen!
    Was in der Rechnung gar nicht abgebildet ist, ist das Aussehen. Qualitativ hochwertige Produkte altern viel besser und haben somit einen viel höheren Spaß-Faktor.
    Dazu kommt die Tatsache, dass das Geld durch Geldpolitik kontinuierlich entwertet wird, also zahlt man immer mehr beim wiederholten Kauf. Meine aktuell ältesten Stiefel habe ich vor über 13 Jahren für leicht über 200€ gekauft. Damals konnte man ein günstigeres Paar Schuhe für unter 100€ erwerben. Heute kostet vergleichbare Qualität weit oberhalb von 500€ (meine bevorzugten Stiefel liegen aktuell bei 700-800€). Zum damaligen Preis kosten meine Stiefel pro Nutzung (wir sagen mal 250€ Kaufpreis): 250/((5*30/3)*13)=0,38€. Setzen wir noch die Pflegepauschale drauf – 0,2€. Wir sind immer noch von einem Betrag von leicht über 0,5€! Verglichen zu 1,6€ pro Nutzung der billigen Alternative ist es ein Geschenk (fast Faktor 3 günstiger!). Und klar: um die Kosten runter zu treiben, kauft antizyklisch (zu Ende der Saison) und richtet euch Suchaufträge für Rabatte und Aktionen ein.

    Meine 5 Jahre alten Schuhe
  • Tipp 3 – Pflege und Wartung: wenn man gute Sachen erwirbt, muss man sie pflegen. Darum suche ich in jeder neuen Stadt, wo ich hinziehe, erstmal gute Dienstleister im Bereich Wartung: Körper – Ärzte (ich gehe immer auf Empfehlung von Menschen, die nach meinem Ermessen gute Ergebnisse vorzuweisen haben), Kleidung (Schuster und Schneider sind ein Muss), Handwerker (für das, was man nicht selbst machen kann). Je mehr man in die Wartung investiert, desto niedriger werden Kosten pro Nutzung, also desto erschwinglicher der Luxus. Und wichtig ist natürlich, dass man bereits beim Kauf an die Wartung denkt. Wenn irgendwas nicht gewartet werden kann, kann es auch seinem Preis nicht gerecht werden – also Finger davon.
  • Tipp 4: Wie erwähnt, Geld für hochwertige Lebensmittel als Investition sehen. Und bei jeder Investition darf gern auch ROI (return on investment) ausgerechnet werden – sollte man es ernsthaft verfolgen und optimieren wollen. Auf Lebensmittel übertragen, kann man gesundheitliche Entwicklung nachverfolgen, um auf Spur zu bleiben. Es gibt mehr als genügend Tracking-Möglichkeiten, von Papier und Kuli bis Apps, die ein Foto der Speise auseinandernehmen. Ich würde empfehlen mit einem Tagebuch anzufangen, wo man einfach festhält, was man gegessen hat und wie man sich nach einer Mahlzeit fühlt. Über Zeit kann man auf die Art und Weise aufschlussreiche Erkenntnisse gewinnen über eigenes Essverhalten sowie z.B. über verdeckte Unverträglichkeiten.
  • Tipp 5: Direkt vom Hersteller kaufen: wir wissen, dass Margen der Einzelhändler wie Supermärkte sehr hoch ausfallen. Darum lohnt sich der direkte Kontakt zum Hersteller. Wenn man die Anzahl der Zwischenhändler reduziert und die Logistikkosten runterfährt, indem man vom Bauern direkt abnimmt, kann man eine viel höhere Qualität zum selben Preis wie im Supermarkt bekommen. Die besten Kontakte knüpft man auf dem Wochenmarkt. Sollte diese Option nicht zur Verfügung stehen, kann man online nach (Direkt)Vertrieb-Platformen suchen.
    Eine Platform, die ich stets für Früchte nutze (primär gute Orangen, Beeren und Avocados), wurde mir von einer Freundin empfohlen (danke, Lea): Crowd Farming. Als Test der Qualität habe ich Freunden und Familie das Obst von Crowd Farming Bauern angeboten, ohne zu erwähnen, dass dieses nicht aus dem Supermarkt kommt. In 100% der Fälle wurde ich gefragt, wo ich die herausragend gut schmeckende Früchte her habe. Nachteil des direkten Bezugs: es gibt nur saisonale Früchte – ist ja logisch nach diesem Konzept.
  • Tipp 6: Kochen lernen ist die beste Sparmaßnahmen schlechthin. Wer auch weniger populäre Stücke vom Tier verwendet – Innereien, Knochen, Schmorstücke – bekommt oft die nährstoffreichsten Lebensmittel zum Bruchteil des Preises (wir sprechen hier von 1/4 – 1/5 des Preises für Filetstücke).

    Kochseiten gibt es genügend im Internet. Eine, die ich regulär benutze, ist Butgetbytes. Die Seite ist auf Englisch (die Gründerin ist Amerikanerin), aber sie listet Nährwerte und die Kosten des Gerichts bei jedem Rezept auf – Musik in meinen Ohren.
  • Tipp 7: Gebraucht kaufen, Geduld üben. Bestes Beispiel – Heimtextilien auf den Flohmärkten. Auf dem unteren Bild sieht man Stoffservietten vom Anfang 20. Jahrhunderts. Natürlich kann man eine Küchenrolle nehmen oder einen schnellen Kauf bei IKEA tätigen. Doch was ein Luxus es ist, den Alltag mit so einem Stück zu schmücken! Man muss damit leben können, lange ohne das Stück zu leben und vieles aufarbeiten zu lassen.
    Vintage Servietten vom Anfang des 20.JH
    Und natürlich – wenn man der Typ dafür ist – Vintage kaufen. Abgesehen von sämtlichen Plattformen wie Vestiarecollective gibt es physische Vintage-Läden mit einem unwiderstehlichem Charme, wie Sasas Vintage aus Mannheim. Es ist eine Erfahrung an sich: nicht nur die Kleider sind handverlesen von Sasa, sie hat eine warme fürsorgliche Art, die einen sofort zur Entspannung einlädt. Meine ganze Vintage-Jeans Sammlung kommt von Sasa (und das sind Levi’s Stücke aus den 70ern, 80ern und 90ern, die immer noch gnadenloses Bedingungen auf den Spielplätzen standhalten und toll aussehen). Es ist auch eine sehr kostensparende Option, mit den Trends zu spielen.

    Und noch ein Wort zu Preisen von Vintage Stücken. Bitte vergleicht nicht Äpfel mit Orangen – ein zeitloses Vintage-Stück mit H&M oder mit IKEA. Man muss gleiche Qualitätsstufen miteinander vergleichen: Möbel mit Designer-Stücken, Kleidung mit entsprechenden Marken. Und dann stellt man schnell fest, dass Vintage-Preise bei ca. 20-30% der Neupreise liegen. Dabei erwirbt man ein Einzelstück und ein Produkt, das den Test der Zeit bestanden hat und einem noch lange dienen wird.

Ja, alle Tipps erfordern Aufwand, Geduld, manchmal Disziplin – und in vielen Fällen Zeit. Aber was von echtem Wert tut es nicht? Habt ihr schon irgendwas Gutes erlebt – sei es ein inspirierender Mensch, ein stilvolles Zuhause, ein ausgeklügeltes Menü – das schnell aus dem Regal geholt wurde, ohne Mühe, Versuch und Irrtum? Am Ende gilt: Alles hat seinen Preis – in Geld, Zeit oder Energie. Definiere deinen persönlichen Luxus, investiere kompromisslos in das, was dir wirklich wichtig ist, und streiche den Rest ohne schlechtes Gewissen. So lebt man nicht nur günstiger, sondern oft auch besser.

Geständnis: ich wasche meine Haare… nur alle paar Wochen

Jetzt, wo ich eine Tochter erwarte, denke ich oft darüber nach, was ich ihr mit auf den Weg gebe, wenn es mal soweit ist. Mir wird immer klarer, wie prägend frühe Einflüsse sind, vor allem die von der Mutter und der Großmutter. Meine Mutter war schon immer eine Vorreiterin der natürlichen Schönheit (Respekt: das muss in einer Zeit mit neonblauem Lidschatten und perlmuttfarbenen Lippenstiften schwer gewesen sein). Laut meiner Ma bist du nur so hübsch wie du selbst ohne Make-up oder schicke Kleidung – denn es gibt Momente, in denen du nichts davon trägst 😉. Deine einzige Chance ist also eine Mischung aus natürlicher Schönheit und deinem persönlichen Charme (die so oft zitierte Idee der „inneren Werte“ und des Charisma). Alles andere kannst du später darauf aufbauen und je nach Situation einsetzen, aber das Fundament MUSS da sein.

Es gibt eine Vorstellung von natürlicher Schönheit, die ich mag und die ebenfalls von meiner Mutter stammt. Und sie ist super simpel: NATÜRLICHE SCHÖNHEIT IST EINFACH ZU PFLEGEN – sonst ist sie nicht natürlich. Sobald du eine einstündige Routine brauchst, um dein Aussehen zu erhalten, ist es vorbei. Denn das Leben wird dir diese Stunde nehmen (als Mutter kann ich das bestätigen). Und hier kommt die Idee vom Potenzial des Körpers ins Spiel. Ich predige immer, dass der menschliche Körper von Natur aus stark ist – wir müssen ihm nur aus dem Weg gehen und ihn seine Arbeit machen lassen, indem wir ihm geeignete Nahrung geben und ihn so leben lassen, wie er gedacht ist (in Bewegung, im Sonnenlicht, umgeben von Menschen, mit denen man verbunden ist).

Dasselbe gilt für Schönheit. Wir sind nicht nur von Natur aus stark, wir sind auch von Natur aus schön. Wir müssen nur die uns gegebenen Eigenschaften annehmen und MIT ihnen arbeiten – nicht gegen sie. Und das bedeutet: HÖRT AUF, euren Körper mit Produkten zu überladen – schützt euch einfach vor schädlichen Einflüssen und lasst den Körper seine Arbeit machen. Er WIRD sich selbst regulieren. Um auf die Haarpflege zu kommen und erneut die Weisheit meiner Mutter einzubringen: Je mehr du wäschst, desto mehr MUSST du waschen. Es ist im Grunde recht einfach: Je mehr du die Schutzschicht deiner Haut durchs Waschen verdünnst, desto mehr Talg produziert deine Kopfhaut, um sich zu schützen, … desto mehr musst du waschen. Ganz zu schweigen von all den Duftstoffen, Silikonen usw., die in Kosmetik enthalten sind und eine Reaktion auslösen können.. Damals beruhte die Aussage auf Mamas persönlichen Erfahrungen und vielleicht ein paar Anekdoten. Heute wird es durch der Forschung unterstützt. Glaubt mir nicht – lest „Beyond Soap“ von Dr. Skotnicki.

Nun, ich bekomme viele Fragen zu meiner Haarpflege. Also hier kommt’s.
Je häufiger man die Haare wäscht, desto häufiger muss man die Haare waschen. Also… wasche ich nicht. Oder zumindest nicht oft. Ich benutze keinen Föhn (sehr nervig für Freunde, die zu Besuch kommen, weil sie ihren eigenen mitbringen müssen) und ich bin vor Jahren auf sanfte Haarseifen umgestiegen und habe die Zeit zwischen den Haarwäschen auf mehrere Wochen verlängert. Auf den Bildern zu diesem Eintrag: meine Haare 3,5 Wochen nach der letzten Wäsche. Zum Stylen benutze ich sanfte Cremes und Gele von Ecoslay. Sie sind komplett natürlich (so natürlich, dass sie im Kühlschrank stehen müssen) – keine Werbung, sie zahlen mir kein Cent, ich bin einfach nur ein überzeugter Kunde. Und ja, ich trainiere (und schwitze) 5–6 Mal pro Woche. Wenn mir der Zustand meiner Haare nicht gefällt (zum Beispiel weil sie zu flaumig sind, was bei Locken durchaus passieren kann), meine Kopfhaut aber noch okay ist (in anderen Worten: es juckt noch nicht😊), sprühe ich einfach etwas Wasser auf die Haare und style sie mit einem Gel, um sie zu bändigen – das ist alles.

Wie kommt man dahin, fragt ihr?

Es tut mir leid, euch enttäuschen zu müssen, aber es gibt kein Geheimnis außer: Haltet die ersten Wochen des Nicht-Waschens durch. Flechtet Zöpfe, experimentiert mit Seidentüchern und Home Office… haltet einfach mal durch. Es gibt keinen Umweg, keine Lifehacks – die ersten Wochen werden unangenehm sein, aber auf der anderen Seite wartet die Freiheit.

Hier noch die Liste der Produkte, die ich nutze (voll natürlich, nach Curly Girl Methode).

Haarseifen von Loona’s

Styling

Pflege

Routine

  • Haare waschen mit der Haarseife
  • Pflege auftragen (Matcha Boost) und 10-15 min unter der Duschhaube einwirken lassen
  • Pflege mit Wasser abspülen
  • Haare mit sauerer Rinse spülen
    Sauere Rinse stellt sicher, dass die Kalkrückstände aus dem Haar entfernt sind und die natürliche Schuppenschicht der Haare wiederverschlossen ist. Meine Erfahrung zeigt, dass sauere Rinse tatsächlich einen großen Unterschied macht: sie macht die Haare geschmeidiger und verleiht ihnen Glanz.
    Die Herstellung ist kindereinfach: auf 1L kaltes Wasser (!) 1-2 EL Apfelessig oder Zitronensaft geben und langsam übers Haar gießen und einmassieren.

Bonus Lifehack

kommt von meiner Kosmetikerin Ioanna:
Kissenbezug aus Seide. Seide hat natürliche antibakterielle Eigenschaften (gut vor allem für die Haut) und reduziert die Reibung durch ihre Struktur, was dem Haar besonders zu Gute kommt. Darüber hinaus entzieht sie dem Haar keine Feuchtigkeit, da sie diese nicht aufnehmen kann (im Gegensatz zu Baumwolle).

Ich hoffe, euch ein bisschen Mut zum Experimentieren eingeflüstert zu haben. Teilt eure Erfahrungen in Kommentaren.

Eure

Eugenia

Hello world! oder Was du hiervon erwarten kannst.

Hallo liebe Freunde, liebe Gesundheits-Afficionados, 

lange ist es her, dass wir uns gehört haben. Nun ist es wieder soweit. Das Programm hat dazu gedient, mein Wissen und Routinen in Sachen Gesundheit, Wohlbefinden und Resilienzaufbau zu teilen. Einfach aus dem Grund, dass ich wiederholt mit ähnlichen Fragen zu diesen Themen konfrontiert worden bin. Also habe ich sozusagen mein Problem gelöst, indem ich das Wichtigste aufgeschrieben habe. 

Nun, wo etliche Interessierte das Programm absolviert haben, häufen sich neue Fragen und Anfragen, diesmal primär auf Deutsch. Und witzigerweise drehen sich die meisten Fragen um weitergehende Themen außerhalb der Ernährung und Sport. Um das, was ich Sauberes Leben nenne: ein realistischer, familiengerechter Lebensstil, der auf Natürlichkeit und Toxinvermeidung fußt. Ich bin nachwievor vom Potentiall des menschlichen Körpers überzeugt und der Meinung, dass wenn man sich selbst bloß nicht sabotiert, legt man einen soliden Grundstein für die eigene Gesundheit und die der Familie. Es fällt einem leichter, weitere Verbesserungen wie Sport einzuführen und sie durchzuziehen. Von welcher Sabotage spreche ich? Primär Toxine – in der Umwelt und Lebensmitteln (manche können wir nicht vermeiden, manche schon) – Schlafqualität, Beziehungen und… mentale Einstellung – für mehr, lade das Programm runter, es ist umsonst. 

Nun habe ich mir überlegt, ein Newsletter zu schreiben. Doch ich schreibe lieber einen Blog, sodass ihr alle auf einmal durchstöbern und euch durch unterschiedliche Artikel durchnavigieren könnt.  

In welchem Takt der Blog erscheinen wird, kann ich momentan nicht verpflichtend sagen, da… Joschi, die Jungs und ich ein neues Familienmitglied, unsere Töchter Freya, bald auf der Welt begrüßen dürfen. Und ja, sie kommt dem Familien-Masterplan etnsprechend im Juni: somit füllen wir die Monate März bis Juli durchgehend mit Geburtstagen. In der Zwischenzeit verpflichte ich mich häufiger in sozialen Netzwerken aktiv zu sein. Hier der Insta-Handle: 

Momentan stehen 3 Initiativen/Projekte an: 

  • Das Butterdrama 2026 (bereits angesprochen auf Insta) – meine Recherche und Kommunikation mit Butterherstellern bzgl. Mineralölrückständen in den meisten Buttersorten
  • Entgiftung der Haarpflege für meinen Mann – Umstieg auf Haarseife für meinen Mann zwecks 
  • Fitness und Gesundheit in den Wechseljahren, wenn man erst anfängt

Zum letzten Thema hat mich meine Mutter im Urlaub befragt. Und ich dachte, ich studiere es mal. So kann ich einen informierten Transformationsplan für meine Ma aufstellen und mich selbst auf die Wechseljahre vorbereiten. 

Über diese “Projekte” und andere Themen, die mir im Alltag begegnen, werde ich ausführlich berichten. Darüber hinaus gibt es immer wieder Empfehlungen: unbekannte Adressen, tolle Rezepte und einfach nur Sachen, die für toughe Mamas von Interesse sein könnten. Seid gespannt und bis bald.

Eure

Eugenia